Wechsel von einer Hyperscaler-API zu europäischen GPUs, gehostet und gemanagt von GEKI. Offenes Modell hinter einer OpenAI-kompatiblen API; ungenutzte Kapazität wird nachts verkauft.
Eine SaaS-Plattform für Dokumentenverarbeitung zahlt 20.000 € pro Monat an einen US-Hyperscaler. Ziel: planbare Kosten, europäische Tokens, ohne GPU-Ops-Team.
GEKI verlagerte den Workload auf dedizierte GPUs im EU-Rechenzentrum - Infrastruktur und Betrieb durch GEKI, offenes Modell, OpenAI-kompatible API. Der Anwendungscode blieb unverändert.
Die Plattform verarbeitet rund 1,5 Millionen Dokumente pro Monat: Support-Gespräche zusammenfassen, strukturierte Daten extrahieren. Viel Input, JSON-Output - alles über eine Hyperscaler-KI-API.
| Aktueller Workload | Wert |
|---|---|
| Dokumente / Monat | 1.500.000 |
| Ø Input / Output | 2.500 / 500 Tokens |
| Tokens pro Monat (in / out) | 4 Mrd. / 800 Mio. |
| Monatliche KI-Kosten (Hyperscaler) | 20.000 € |
1. Modell validieren. GEKI hat offene Modelle an echten Daten der Plattform gemessen. DeepSeek V4 Flash lag bei Zusammenfassung, Recall, Halluzinationen und JSON-Konformität auf oder über Produktionsniveau - und wurde gewählt.
2. Infrastruktur stellen & betreiben. Statt GPUs zu kaufen, stellt und betreibt GEKI die Kapazität in einem EU-Rechenzentrum. Kein Hardware-Kauf, kein Infrastruktur-Team. GEKI übernimmt Deployment, Monitoring, Sicherheit und Upgrades.
3. Code behalten. Das Modell läuft über eine OpenAI-kompatible API. Die Anwendung bleibt; es ändert sich nur der Endpoint.
Der Workload passt auf die dedizierte Kapazität. Die Managed-Service-Gebühr (GEKI-Infrastruktur + Betrieb) ersetzt die variable API-Rechnung:
| Vorher (Hyperscaler-API) | Nachher (GEKI managed) | |
|---|---|---|
| Monatliche KI-Kosten | 20.000 € | ~6.300 € |
| Idle-Kapazitätsverkauf (nachts) | - | − Erlösanrechnung |
| Monatliche Nettokosten | 20.000 € | ~6.000 € |
Dokumentenverarbeitung läuft vor allem tagsüber; nachts stünden die GPUs still. GEKI verkauft ungenutzte Kapazität als Tokens am Spotmarkt. Der Kunden-Workload hat Priorität; externer Traffic nur auf freier Kapazität. So kommt die Hardware auf nahezu 100 % Auslastung, der Erlös senkt die Service-Gebühr - Netto-Ersparnis ~70 %.
Die Hyperscaler-API bleibt als Peak- und Fallback-Pfad: bei Lastspitzen über der dedizierten Kapazität oder in der Wartung. Sie ist nicht mehr der Hauptlieferant - der Anbieter-Mix ist breiter, nicht nur getauscht.
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